Die Burg Rodenstein

Unweit der Freiheit, ca. 20 Minuten zu Fuß, liegt die Burgruine Rodenstein. Mitten im Wald malerisch gelegen, im Sommer durch das Blattwerk kaum zu sehen, ranken sich um das alte Gemäuer allerlei Geschichten.

Die mutmaßlichen Erbauer der Burg, Rudolf und Friedrich von Crumbach, die die Burg um 1250 erwarben, nahmen erst den Namen der Burg als Beinamen und später als Hauptnamen an.

Die Burg Rodenstein von W.E.Potratz nach Valentin Wagner 1634

Das Gemäuer überstand die Wirren der Zeit ohne großen Schaden, selbst im Dreißigjährigen Krieg wurde es von Angriffen verschont.

Hingegen waren wohl die Besitzer selbst schnell in Geldnöte geraten, in der Familienchronik sind einige Male Anleihen beim damals sehr mächtigen Grafen von Katzenelnbogen verzeichnet, die aber im Zuge einer Vermählung mit einer seiner Töchter erlassen wurden.

Der letzte der Herren von Rodenstein war Junker Georg Friedrich von Rodenstein, der 1671 sehr wahrscheinlich an der Pest verstarb.

Durch die Lage der Burg begünstigt, wurden die Rodensteiner oft als Raubritter bezeichnet. Der bekannteste von Ihnen war Junker Hans von Rodenstein, der im 15. Jahrhundert lebte, und um den sich viele Sagen ranken !

Viele weiter interessante Informationen finden sie unter der Fränkisch- Crumbacher Homepage.