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Die Geschichte Des Kleinen Jungen Mit Dem Luftballon !

Die Geschichte des kleinen Jungen mit dem Luftballon !

Die Geschichte des Jungen mit dem Luftballon

Es ist die Geschichte des Jungen, der den Luftballon in der Hand hält. Dieser Junge war sehr traurig. Den genauen Grund dafür wissen wir nicht, vielleicht war er unartig und wurde gescholten, vielleicht sogar haben sich seine Eltern gestritten und dann getrennt.

Eines Tages, kurz vor Weihnachten, lief er so durch die Straßen seiner Stadt, den Kopf gesenkt und hoffnungslos. Da sah ihn ein Luftballonverkäufer, der so von dem Anblick des traurigen Jungen  ergriffen war, dass er ihm spontan einen großen roten Luftballon schenkte. Doch bevor der Verkäufer den Luftballon überreichte, fragte er den Jungen noch, ob er denn auch heute noch zu dem großen Geburtstagsfest kommen würde. Eingeladen wären nämlich ALLE, vor allem aber jene, die wie er ganz traurig wären. Und das Besondere wäre, dass die Gäste nichts mitbringen müssten als das, was sie in ihrem Leben am Meisten schmerzte, also ihre Sorgen, Schulden, Krankheit und eben auch ihre Hoffnungslosigkeit.

Im Gegenzug für alle diese unangenehmen Dinge würden die Gäste ganz reich beschenkt werden. Mit diesen Worten überreichte der Luftballonverkäufer dem Jungen endlich den großen, roten Ballon.

Der Junge wusste nichts von dem Fest und konnte kaum glauben, dass es so etwas überhaupt geben sollte : Eine Geburtstagsparty, bei der man schlechte Dinge schenkte und dafür Gutes bekam.

Nach ein paar Schritten hatte er den Vorgang auch schon vergessen und ging, nun mit dem Luftballon in der Hand, munter weiter.

Aber andauernd liefen Menschen ganz aufgeregt an ihm vorbei, einige von ihnen riefen ihm im Vorbeieilen noch zu : „Kommst du mit zu dem großen Fest ?“ Da wurde der Junge ganz neugierig und folgte den anderen Menschen nach, so schnell es der große Luftballon in seiner Hand eben zuließ.

Nach einer Weile kamen sie an einem alten, heruntergekommenen Bauernhof an. Der Junge war schon ganz enttäuscht, HIER konnte niemand wohnen, der so viele Gäste beschenken konnte. Aber die Menschen liefen noch nicht einmal zu dem Wohnhaus, sondern zu dem kleinen, halb verfallenen Stall, der sich in eine kleine Ecke des Hofes drängte.

Als der kleine Junge all´ dies sah, verließ ihn erneut die Hoffnung, selbst der neue, rote Luftballon schenkte ihm keine Freude mehr.

Ein älterer Mann, der gerade mit leuchtenden Augen aus dem Stall herauskam, sah seine Traurigkeit und sprach ihn an: „Warum bist Du denn so traurig, warst du denn noch nicht bei dem Kind ?“ Der Junge fragte nur zurück „Welches Kind?“. Woraufhin der ältere Mann lachend antwortete : „Na, das Kind, dessen Geburtstag wir heute feiern. Los, komm, ich zeige dir den Weg“. Daraufhin nahm der ältere Mann den Jungen bei der Hand und zog ihn an den ganzen anderen Menschen vorbei direkt vor die Krippe. Dort drin lag ein kleines, neugeborenes Kind. Der Junge konnte normalerweise mit so kleinen Kindern nichts anfangen. Meistens schrien sie nur, oft stanken sie auch noch fürchterlich und spielen konnte man mit ihnen auch nicht gut. Aber dieses Kind hier war anders. Es schaute ihn nur mit unglaublich freundlichen Augen an – und dieser Blick schien zu sagen: „Ich weiß, was dich bedrückt, gib mir Deine Traurigkeit!“.

Der Junge wusste zwar nicht, wie man Jemandem seine Traurigkeit geben kann (das fällt uns ja allen schwer, oder ?), aber dennoch wurde ihm alleine durch den Anblick des Kindes in der Krippe ganz warm. Es ist schwer zu sagen, wie lange der Junge an der Krippe stand, aber irgendwann kam der Moment, an dem er wieder nach draußen ging. Den großen, roten Luftballon hatte er immer noch in der Hand. Eigentlich hatte er vor, diesen dem Kind zum Geburtstag zu schenken, aber als er vor der Krippe stand, musste er es wohl vergessen haben.

So stand er also draußen, vor dem Stall, schaute sich um, sah die ganzen Menschen, die teilweise schwer beladen zu der Krippe eilten und merkte, dass es ihm ganz leicht um´s Herz war. Es war die Hoffnung ! Eine neue Hoffnung, weil es jemanden gab, der ihn so liebte, wie er war.

Voller Freude lieh er sich einen Stift und schrieb auf seinen großen, roten Luftballon das Wort:

„Hope“, also „Hoffnung“

Diese Hoffnung wünschen wir auch Ihnen, liebe Gäste, von ganzem Herzen,

Ihre Familie Katzenmeier und das Freiheits-Team

 

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